Der Vortrag beschreibt die besonderen hygienischen und technischen Anforderungen bei der Verarbeitung trockener Produkte wie Pulver, Granulate oder Pellets. Entscheidend sind Materialauswahl, Oberflächenqualität, konstruktive Gestaltung und gute Zugänglichkeit. Trockene Produkte verursachen typische Probleme wie Abrieb, Anbackungen, Staubentwicklung und Verdichtung. Die Reinigung erfolgt überwiegend trocken – etwa durch Saugen, Bürsten oder Luftstrahlen – da Feuchtigkeit Mikroorganismenwachstum fördern kann. Große Bedeutung haben dichte, spaltfreie Verbindungen, geeignete Dichtungen, leicht zerlegbare Komponenten sowie reinigbare Zellenradschleusen und Mischer. Zentral bleibt die Kontrolle der Wasseraktivität, die Staubexplosionsgefahr und die Anpassung der Reinigungsintervalle an die Produktqualität.

