
In dem Vortrag wird eine Case Study eines Projekts bei einem Kunden (Pharmabranche) präsentiert, bei dem der Kunde wissen wollte:
Wie kann man den Energiebedarf eines oder mehrerer Reinräume reduzieren und gleichzeitig eine hohe Effektivität bei der Entfernung von Kontaminationen gewährleisten?
In der Case Study wird gezeigt, dass nicht die "Faustregel" für Luftwechselraten herangezogen wird, sondern zeit- und ortsaufgelöste generierte Daten durch Simulation.
Die Prozesssimulation (Materialflüsse, Ressourcennutzung, Kapazitäten und Zeitabläufe) kann Datenhistorien der Parameter liefern, die für die Reinraumgestaltung relevant sind (Kontaminationsentstehung und Wärmeabgabe von den Prozessanlagen und von den Operatoren).
Die Analyse dieser Datenverläufe ermöglicht es, kritische Bedingungen in jedem Raum zu identifizieren, die zur Definition der Luftstrommengen herangezogen werden können. Bei Räumen mit komplexen Formen werden die generierten Daten als Input für die CFD-Simulation (Computational Fluid Dynamics) des Luftstroms verwendet, um die Positionen der Zuluftauslässe und Abluftgitter zu optimieren.
Findings: Kostensenkung durch Einsparungen bei gleichzeitiger Beibehaltung der Effektivität
Wen adressieren wir: Technische Leiter, Produktionsleiter, Produktionsplaner, Reinraumplaner, Nachhaltigkeitsverantwortliche…
Vorkenntnisse: idealerweise Reinraumplanung, Anforderungen an Reinräume
